Die Sache mit der Nähe
Stephanie Hüllmann | Assemblage und Installation
Ausstellung von Freitag, 6. November 2026 bis Sonntag, 17. Januar 2027
VERNISSAGE
Freitag, den 6. November 2026 um 19 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend.
AUSSTELLUNG
vom 6. November 2026 bis 17. Januar 2027
KAFFEEKLATSCH MIT KÜNSTLERIN (FINISSAGE)
Sonntag, den 17. Januar 2027 um 15 Uhr
Was passiert, wenn wir etwas oder jemandem näherkommen? Was zeigt sich und was verändert sich in unserem Blick? In ihrer zweiten Einzelausstellung in Wriezen lädt Stephanie Hüllmann dazu ein, genauer hinzusehen. Nähe bringt Dinge zum Vorschein, die aus der Distanz unsichtbar bleiben: unerwartete Schönheit, neue Zusammenhänge, aber auch Widersprüche, Zumutungen, blinde Flecken. Dabei verändert sich nicht nur das, was wir betrachten, auch unsere eigene Position kann ins Wanken geraten. Je näher wir kommen, desto weniger selbstverständlich wird der Blick, mit dem wir auf die Welt und auf uns selbst schauen.
Der Eintritt ist frei. Besichtigungen sind nach Absprache
unter 0179 9070124 (Anruf oder WhatsApp) möglich.
Über uns
2016 entdeckten wir, Anne und Steffen Blunk, das ehemalige Pfarrhaus, das 1887 gebaut wurde und ursprünglich Wohnsitz des Ratsherren Christophel war. Es war Liebe auf den ersten Blick und eigentlich hatten wir schon bei der ersten Besichtigung die Idee, hier nicht nur zu wohnen und zu leben. Stattdessen wollten wir einen Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur in Wriezen schaffen und die Villa ganz in der Tradition der Salons um 1900 für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Viele Wriezener und Oderbrüchler, aber auch so manche Berliner*in zählen wir mittlerweile zu unseren Stammgästen. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie bald bei uns begrüßen können!
Unsere Philosophie
Wir haben Freude an der Kunst, wir umgeben uns gern mit ihr. Dabei sind wir immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen. Künstler*innen, die einen besonderen Umgang mit ihrem Material haben, wie der Stuttgarter Künstler Daniel Eltinger († 2019), der Acrylfarbe völlig neu verarbeitet hat. Oder Künstler*innen, die ein besonderes Material verwenden, wie Silke-Katharina Hahn, die fast ausschließlich mit Heißkleber arbeitet und daraus ihre Objekte und dreidimensionalen Zeichnungen entwickelt. Künstler*innen, die einen besonderen Blick auf ihre Umwelt haben, wie Sophie Fensch, die Landschaften bis auf einen Strich – und so auf ihre Wesensmerkmale – reduziert, oder die einen hintergründigen Humor besitzen, wie das Künstlerehepaar Alexandrova/Georgiev, die Alltagsgegenstände in völlig neue Sinnzusammenhänge stellen und sie damit zum Spiegel unserer Gesellschaft machen. Die Kunst, die wir zeigen, soll Freude bereiten, zum Nachdenken anregen, zur Diskussion verführen. Und letztendlich auch deutlich machen, dass es die Kunst ist, die unser Wohnen erst vollendet.
















